BREXIT – Neuer Zeitplan für das Inkrafttreten der Grenzkontrollen

Die britische Regierung hat am 14.09.2021 erneut die Scharfstellung der BREXIT-Regelungen verschoben. Für die Einfuhr von tierischen Erzeugnissen aus der EU nach Großbritannien bedeutet dies, dass die neuen Regelungen erst ab dem 01.01.2022 greifen.

Insbesondere gilt für Erzeugnisse tierischen Ursprungs:

  • Ab dem 01.01.2022 muss eine Voranmeldung der Einfuhr tierischer Erzeugnisse über das IPAFFS-System erfolgen und nicht bereits zum 01.10.2021.
  • Ab dem 01.07.2022 müssen tierische Produkte weiterhin über IPAFFS angemeldet werden. Darüber hinaus müssen diese Warenlieferungen ab diesem Zeitpunkt von einem UK-Veterinärzertifikat begleitet werden. Die neuen Anforderungen für die UK-Veterinärzertifikate greifen also nicht bereits zum 01.10.2021, sondern erst ab dem 01.07.2022.

Dies gilt auch für die sogenannten „Animal by-products“ und für zusammengesetzte Erzeugnisse, die nicht unter die Ausnahmeregelungen fallen. Tierische Produkte, die bereits jetzt nur im Rahmen von Schutzmaßnahmen eingeführt werden können, unterliegen weiterhin den strengen Regelungen.

Die Regierungserklärung vom 14.09.2021 finden Sie unter: Link

Die Einzelheiten zu den Regelungen finden Sie unter: Link

Stand: 16.09.2021

Redaktion: Hildegard Schöllmann, Rechtsanwältin, Gummersbach

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