Empfehlung der Europäischen Kommission zur Überwachung des Acrylamidgehaltes in bestimmten Lebensmitteln

Mit der Verordnung (EU) 2017/2158 wurden Lebensmittelunternehmern, die bestimmte Lebensmittel herstellen und in Verkehr bringen, spezifische Verpflichtungen auferlegt, nach denen sie ein Programm für eigene Probenahmen und Analysen des Acrylamidgehaltes der betreffenden Lebensmittel aufstellen und Minimierungsmaßnahmen durchführen müssen, um ein möglichst niedriges Acrylamidniveau zu erreichen. Mit der genannten Verordnung wurden darüber hinaus Richtwerte für bestimmte Erzeugnisse beziehungsweise Erzeugnisgruppen festgelegt.

Mit der Empfehlung (EU) 2019/1888 der Kommission vom 7. November 2019 werden die früheren Empfehlungen 2010/307/EU sowie 2013/647/EU aufgehoben, und es wird eine neugefasste (nicht erschöpfende) Liste von auf den Acrylamidgehalt zu überwachenden Lebensmitteln veröffentlicht. Die Empfehlung kann hier abgerufen werden.

Lebensmittelunternehmer sind aufgerufen, insbesondere die im Anhang der neuen Empfehlung aufgeführten Lebensmittel regelmäßig auf das Vorhandensein von Acrylamid sowie den Acrylamidgehalt zu testen.

Stand: 12.11.2019

Redaktion: Prof. Dr. Markus Grube, Rechtsanwalt, Gummersbach, info@kwg.eu

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